Ist die Reise zu Ende?

Seit der Rückkehr aus Asien habe ich ja nicht sehr viel von mir hören lassen. Das liegt vor allem daran, dass gerade so einige Umbrüche bei mir stattfinden. Von der Studentin zur Promovierenden, von der Baby Mama hin zu einer angehenden Kleinkind Mama und die Entdeckung des wohl besten Kampfsportgyms, in dem ich je war!

Hinzu kommt, dass Marie wohl nicht mehr 12, sondern „nur“ noch 10 Stunden Schlaf in der Nacht benötigt. Kurzum: viel los zu Hause, wenig Zeit zum Schreiben. 


Soll ich hier weiter machen? 

Das beantworte ich egoistisch mit Ja. Im Zeitalter des Internets und angesichts der vielseitigen und viellebigen Social Media Gefilden, habe ich mir schon zu Beginn des Blogs gesagt: Mach es für dich. Habe Spaß daran. Wenn es irgendwann sehr vielen Menschen gefällt, ist das ein netter Nebeneffekt, aber verliere nie den Spaß daran, es für dich zu tun. Und tatsächlich. Ich brauche es. Das Schreiben hier hilft mir in der wissenschaftlichen Arbeit. Als würde ich auf der Blogoberfläche für die ganz großen Wörter trainieren, mein Ausdauertraining für den großen Lese-Marathon an wissenschaftlicher Literatur, mein Krafttraining für die komplizierten Wortgefechte, die schließlich irgendwann zu einem Dr. verhelfen sollen!


Die Reise geht weiter!

Ich bin ja noch nicht an mein Ziel angelangt. Es warten noch einige Kilos darauf zu verschwinden. Momentan kann ich kein Sport machen, da ich etwas erkältet bin. Das ist schon frustrierend, wenn frau gerade dieses tolle Kampfsportgym entdeckt hat. Und mir fiel es schon immer schwer im Krankheitszustand weiterhin auf eine gesunde Ernährung zu achten. Doch mit Stolz darf ich verkünden, dass ich es nach einem längeren Tief, bestehend aus zu vielen Ausnahmen von Süßigkeiten (ja, und ich war noch nicht mal krank!) schon geschlagene sieben Tage ohne Zucker auskomme! Trotz fehlendem Sport zeigte die Waage heute Morgen 66,8 Kilogramm an. Ich kann mich tatsächlich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal diese Zahl auf der Waage sah. Noch ca. ein Kilo und ich habe seit Beginn dieses Blogs (Mai 2017) zehn Kilo abgenommen! Und das Tolle ist, dass es Spaß gemacht hat. Wenn ich an die letzten Monate denke und was ich alles so gegessen habe, spüre und weiß ich, dass ich es genossen habe. Keine Diät. So fühlt es sich also an, die Ernährungsumstellung. Ich habe ein ausgeglichenes Verhältnis zum Essen entwickelt, konnte so viele Male meinen Schweinehund überwinden (wie z.B. die letzten Tage…JEDEN TAG wollte dieses Schwein zu den geliebten Lebkuchen greifen! Bis jetzt habe ich immer gewonnen! Um so mehr freue ich mich auf den Cheatday! 🙂 ) und habe rückblickend wirklich nicht das Gefühl dafür gehungert zu haben. In diesem Sinne greife ich also auf alte Methoden zurück und versuche morgen einmal mein Essen zu dokumentieren. In diesem Sinne: Guten Appetit und Gute Nacht!

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