67,8 KG

Ich fühle mich wirklich leichter. Und irgendwie auch weniger. Weniger von mir selbst. Ich kann mich nicht mehr entsinnen, wann ich davon schrieb, aber es soll ja tatsächlich ein psychischer Aspekt beim Abnehmen sein, dass frau sich buchstäblich reduziert. Faktisch ist das ja auch so. Vor ca. einem Jahr, also so ungefähr 6 Wochen nach der Geburt, wog ich 88 Kilo. Da liegen nun 20 Kilo dazwischen. Das ist wirklich viel. Wenn ich Marie in der Trage habe, wiege ich selbst mit ihr nicht so viel wie vor einem Jahr. Ich müsste noch einen Rucksack aufsetzen mit 5 Liter Wasser, dann würde es hinhauen. Vor allem, wenn ich sie auf meinem Rücken trage und Einkaufstüten in der Hand habe, denke ich, meine Güte, das war mal alles an deinem Körper! Es war ein Teil von mir und ist nun nicht mehr da. Je mehr die Kilos purzeln, um so deutlicher wird mir diese psychologische Dimension des Abnehmens. Ich glaube aber, dass es eher für Menschen zu einem wichtigen Faktor wird, die in solchen großen Dimensionen abnehmen, ja welche, die ihr Körpergewicht sogar halbieren. Es erreicht tatsächlich die Grenzen unserer Vorstellungskraft, wie es ist, so viel Gewicht zu verlieren. Und wenn es dann geschieht, fragt frau sich: „wie konnte ich so lange mit so viel Gewicht herum laufen?“ Zugegeben, meine Schwangerschaft trug erheblich zu diesem temporären Zustand bei. Aber mein Startgewicht, dass ich vor der Schwangerschaft hatte, liegt schon 7 Kilo hinter mir.

Wenn ich beschwingt die Treppe hochlaufe und spüre, dass ich weniger mit mir herum trage, wenn die Hosen um die Beine schlackern oder Oberteile an der Bauchregion keine Wölbungen mehr aufzeigen, dann entfaltet sich das Gefühl von „Wow, wo bist du nur hin? Und weniger zu sein, fühlt sich super an!“


 

Wenn Marie heute gut drauf ist und sonst alles gut geht, werde ich das erste Mal nach über drei Jahren wieder zum Kampfsport gehen! Ich berichte, ob es mir gelungen ist. Denn eines weiß ich aus früherer Zeit, als ich mal viel Gewicht verlor: Die Fäuste fliegen um so leichter, die Füße werden ziemlich flink, wenn frau nicht mehr so viel mit sich herum trägt.

In diesem Sinne, Sport: frei!

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